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Wie bringt man dem Labrador das Schwimmen bei?

Labrador Schwimmen beibringen

Der Labrador Retriever gehört zu den Hunderassen, die für ihr Leben gerne schwimmen gehen. Das kann sehr lustig, manchmal auch etwas nervig sein. Zum Beispiel dann, wenn auch bei einer kurzen Runde durch den Wald der braune, stinkende Tümpel für ein kurzes Bad nicht ausgelassen werden kann – auch wenn man möglicherweise Pläne im Anschluss hat, die ursprünglich keinen riechenden nassen Labrador beinhalteten.

Na ja!

Der Labrador liebt Wasser!

Labrador schwimmt in PfützeDass der Labrador Retriever Wasser liebt, ist kein Klischee. Ob reissender kalter Gebirgsfluss, ein beschaulicher See, das Meer oder eben eine braune Pfütze, die tief genug ist, dass der Hund mit dem Kopf unter Wasser gehen kann, genügt für eine schnelle Abkühlung oder ein Bad für die Fellpflege.

Oder vielleicht einfach, weil es tierisch Spass macht schwimmen zu gehen. So sieht es zumindest aus, wenn Penny einen Fluss oder See entdeckt und sie nichts mehr zurück halten kann. Sie springt ins Wasser, dreht ein paar Runden, taucht ab und kommt wieder zurück, um sich vor meinen Füssen trocken zu schütteln und dann geht das gleiche Spiel wieder vorn vorne los.

Noch besser ist nur, wenn wir das Baden mit dem Apportieren kombinieren und ich einen Ball ins Wasser schmeiße. Good times. Könnte ich stundenlang machen und der positive Nebeneffekt: kaum etwas macht sie schneller müder als diese Kombination :)

Wie bringt man dem Labrador also das Schwimmen bei?

Viel muss man eigentlich nicht machen. Die meisten Labradore werden das von ganz alleine und zügig auf die Reihe bekommen. Wichtig ist nur, dass man es behutsam angeht. Es wäre doch schade, wenn Dein Labrador Angst vor dem Wasser hat.

Ich bin mit Penny an einen ruhigen Wasserlauf gegangen und hab sie einfach machen lassen. Zunächst schnüffelte sie interessiert und ging nur mit den Pfoten hinein, aber wenig später war sie schon am Schwimmen.

Was auch gut klappt, ist zusammen mit einem anderen Hund Spazieren bzw. Schwimmen zu gehen. Wenn der junge Hund seinen Kumpel im Wasser sieht, wird er es ihm natürlich gleich machen wollen. Einfach mal ausprobieren, aber nicht dazu zwingen.

Mir macht es am meisten Spass, zusammen mit Penny Schwimmen zu gehen. Das ist wirklich lustig. Das nachfolgende Bild entstand als wir dieses zum ersten Mal machten. Penny war so verwirrt, dass wir alle im Wasser waren, dass sie uns der Reihe nach an ihrer Leine aus dem Wasser zog. Warum? Ich glaube, sie dachte wir seien in Not.. Sie sah dabei ziemlich beunruhigt aus… Aber wer weiß.

Labrador schwimmt mit mir

Und übrigens Labradore haben tatsächlich kleine Schwimmhäute zwischen den Zehen. Diese dienen nur der besseren Fortbewegung im Wasser – es sind also echte Wasserhunde!

  • Manuela Pin Sanches

    Ich wusste gar nicht, dass Hunde wirklich so gerne schwimmen… Mein Labrador Apollo ist jetzt 4 Jahre alt und er hat richtig viel Angst vor Wasser, weil er als Welpe in einen eiskalten Pool gefallen ist!
    Wir haben auch einen Pool im Garten und ich würde echt gerne mit ihm im Sommer darin schwimmen!
    Wie Kriege ich ihn ins Wasser???
    Lg

    • Christian Schilling

      Hallo Manuela, wenn ich als Baby ins eiskalte Wasser gefallen wäre, wäre ich heute dem Wasser wahrscheinlich auch skeptisch gegenüber.. Das kann schon die Erklärung sein! Aber das ist ja toll, dass ihr einen Pool habt. Ich hab bisher noch nicht häufig mit Penny geschwommen –meistens geht sie alleine Haha– aber wenn ja, hat das wirklich viel Spass gemacht.

      Ich würde es ganz langsam angehen und vielleicht ist der Pool im Garten für den Anfang zu viel (vor allem wenn das der Gleiche Pool wäre, der sein kleines Wassertraume verursachte..). Vielleicht solltet ihr jetzt bei diesen warmen Temperaturen an einen kleinen Bach oder einen See gehen, wo du mit deinem Apollo in der Nähe des Wassers spielen kannst. Wenn du dich an den Rand des Baches oder vielleicht sogar mit den Füßen ins Wasser setzt, kann er sich langsam daran gewöhnen und auch mal eine Pfote reinstecken.

      Mit der Zeit sollte er seine Angst verlieren und mit etwas Glück entdeckt er seine instiktive Liebe zu Wasser wieder. Ob das so klappt und wie lange es dauert.. Das wirst du nur sehen, wenn es du es versuchst. Kleine Schritte.. Viel Glück!!