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Fellpflege beim Labrador (und eine saubere Wohnung noch dazu)

Photo Credit: Eric Sonstroem

Es passiert zwar nur zweimal im Jahr, aber es fühlt sich an, als ob mein Hund permanent sein Fell wechseln würde. Vom Sommerfell zum Herbstfell, zum Winterfell, dann zum Frühjahrsfell und dann wieder zurück zum Sommerfell.

Überall finden sich Haare. Auf dem Boden in Bad, in der Küche, im Wohnzimmer und natürlich immer da, wo sich ihre aktuellen Lieblingsplätze befinden. 

Penny ist ein Labrador, zwar mit einem relativ kurzen Fell, aber auch diese Haare fliegen durch die Wohnung.

Was machen wir also, um dieses Problem der Haare so einigermaßen in den Griff zu bekommen? Das ist insbesondere deshalb für uns wichtig, weil ich generell mit Allergien zu tun habe und wir eine Kleinkind bei uns im Haus haben und eine gewisse Reinlichkeit daher wichtig ist – wie bei jedem anderen Haushalt eigentlich auch.

Wir bedienen uns einer Strategie auf mehreren Ebenen. Als erstes versuchen wir so viel Haar wie möglich über die normale Fellpflege direkt vom Hund in den Abfalleimer zu befördern.

Dazu kämmen wir das Haar unseres Labradors mit zwei verschiedenen Bürsten. Den ersten Durchgang machen wir mit dem Furminator, was eine ziemlich gute Bürste ist, um auch tief in das Fell zu gehen und die lockeren Haarpartien heraus zu bürsten.

Es gibt diese Bürsten in verschiedenen Ausführungen und Kammlängen, um damit den verschiedenen Haarlängen der Hunde Rechnung zu tragen. Die Bürsten von Furminator vermerken bei ihren Produkten Gewichtsempfehlungen, damit man die richtige Bürste für seinen Hund kauft – das Gewicht spielt dabei natürlich keine Rolle, aber ich denke, dass die Kantenlänge der Bürste unterschiedlich ist, und bei den größeren Hunden sicherlich etwas länger.

Nach dem ersten Durchgang verwende ich eine zweite Bürste, die ich mehr so im Vorbeigehen in meiner lokalen Tierhandlung gefunden habe. Und es ist eine Unterfell-Bürste, die nochmal ganz sanft das Unterfell nach lockeren oder losen Haaren durchkämmt.

Es ist erstaunlich, wie viel Fell ich in diesem zweiten Durchgang noch zu Tage bringe. Während die Bürste überwiegend das Oberfell abbürstet, ist es mit der zweiten Bürste fast eine Art Wolle, die an bestimmten Stellen des Körpers besonders dick zu finden sind: nämlich an Nacken, Rücken und den Hüften.

Wenn das erledigt ist, sieht nicht nur das Fell unseres Hundes sehr schön aus, sondern dann ist auch das Potential für fliegendes Haar deutlich minimiert!

Der nächste Schritt zur Bekämpfung der losen Haare sind zwei Staubsauger, die wir im täglichen Einsatz haben. Eines ist ein Vileda Saugroboter, der vielleicht nicht so gründlich wie ein Roomba ist, aber dafür auch nur einen Bruchteil kostet und ein beutelloser Akku Staubsauger von AEG, der bei uns im Schlafzimmer auf seiner Ladestation steht und mit minimalem Aufwand hervorgeholt werden kann, um eine kurze Runde damit zu drehen.

Der Saugroboter dreht jeden morgen seine Runde, vor allem im Bad und im Wohnzimmer, um das Grobe aufzusaugen.

Und für die Feinarbeit wird der AEG Akkusauger eingesetzt. So schaffen wir es trotz Kleinkind, Hund und ständiger Fellwechsel ziemlich haarfrei zu bleiben!