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Penny bei Labrador Erziehung

Ernährung des Labrador Retriever

Ok, ein Labrador ist nicht unbedingt wählerisch: Hundefutter, Hundekeks, Käse, Wurst, Karotten, Obst, Fisch, Gemüse, Reis, Eier, … Ich weiß nicht, was Penny schon alles auf legalem und illegalem Weg erbeutet hat, aber es gibt wenig Essbares, das sie ablehnt.

Das bedeutet aber nicht, dass Labradore auch essen sollten, was sie wollen. Gerade einen jungen Welpen sollten Sie definitiv nicht überfordern und keine Experimente wagen. Stimmen Sie das Futter unbedingt mit dem Züchter und Ihrem Tierarzt ab. Ein junger Welpe und sein Verdauungssystem ist noch nicht sehr robust und daher sollten Sie beim Futter und füttern sehr konservativ sein.

Kaufen Sie eine kleine Küchenwaage und halten sich an die Angaben des Futter-Herstellers oder die Ihres Tierarztes. Eine gute Regel dabei ist, dass ihr junger Hund eher unterhalb von “Schlank” rangieren sollte. Gerade einem Labrador, der dem Futter nicht abgeneigt ist, aber im Alter (rassespezifisch) zu Gelenkproblemen neigen kann, tut gut daran, wenn er nicht zu viel auf den Rippen hat. Das schont die Gelenke und hält Ihren Hund fit.

Big No No’s

Schokolade, Trauben, Rosinen, Walnüsse sind völlig verboten, weil regelrecht giftig für jeden Hund; genauso ein Problem sind Nikotin (Zigaretten oder Zigarettenstummel) und Medikamente. Hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt. Alles, was Sie von einem kleinen Kind fern halten würden, sollte auch außerhalb der Reichweite von jungen Hunden bleiben. Denn genau wie Kinder, nehmen junge Hunde alles in den Mund oder fressen es einfach auf.

Penny bei Labrador Erziehung

Welche Snacks sind ok?

Welpen erkunden alles mit ihrem Maul. Wenn sie etwas liegen sehen, werden sie zunächst dran riechen und dann beginnen daran zu kauen. Hoffentlich nicht Ihre Schuhe, Mobiltelefone, Möbel und andere Dinge, die Ihnen wichtig sind. Wir haben einiges verloren bis Penny endlich damit aufgehört hatte (hier ist auch wieder nach einem Jahr ca. mit einer deutlichen Verbesserung zu rechnen :).

Seien Sie proaktiv und geben Ihrem Labrador immer viele Snacks, an denen er sich beschäftigen und sich kauenderweise austoben kann.

Am besten haben Sie immer kleine Knochen und Kaustangen im Haus. Ihr Hund wird zwar nicht immer Lust darauf haben, aber es ist immer eine gute Idee, diese Knochen anzubieten, falls er versucht etwas verbotenes zu kauen. In diesem Fall nehmen Sie den verbotenen Gegenstand weg, schimpfen leicht, so dass Ihr Hund versteht, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist und geben ihn dann einen Knochen.

Man muss natürlich aufpassen, dass der Hund diese Situation nicht missversteht und den Knochen als eine Belohnung ansieht. Aber mit der Zeit wird der Hund verstehen, dass er an einem Knochen kauen darf, an ihrem Handy nicht.

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Ich bin auch ein großer Fan von Kong Spielzeug. Diese gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen und sie sind praktisch vom Hund nicht zu zerstören. Sie sind so konstruiert, dass man in der Mitte des Spielzeugs Futterstücke eingeben kann. Ihr Hund wird sich stundenlang damit beschäftigen, weil er versucht an das Futter heranzukommen. Penny ist verrückt nach Erdnussbutter und einen Löffel davon in den Kong geschmiert, sorgt für eine gute Abendunterhaltung. Im Sommer kann man den Kong auch mit Futterstücken füllen, Wasser dazu geben und das ganze in den Eisschrank stellen. Ihr Labrador bedankt sich für den leckeren Eis-Snack.

Wie ich oben schon erwähnt habe, bin ich der Meinung, dass auch ein Labrador nicht dick sein muss. In meinem letzten Artikel schlug ich vor, dass Sie am Anfang des Tages die Tagesration Futter abmessen und den Hund für diesen Tag aus dieser Ration belohnen. Auch wenn Sie viel mit Ihrem Hund trainieren, bekommt er auf diese Weise nicht mehr Nahrung als nötig. Natürlich gibt es noch hunderte Varianten von Leckerlies für Hunde, die Sie im Zooladen kaufen können, aber ich wäre zumindest bei einem jungen Hund noch etwas konservativ und würde nicht so viele verschiedene Arten Futter und Leckerlies geben. Das führt möglicherweise eher zu Verdauungsproblemen und Über-Fütterung.

Besondere Snacks für besondere Situationen

Ich mache eine Ausnahme, wenn ich versuche wirklich wichtige Sachen zu üben. Zum Beispiel, wenn ich mit dem Hund im Wald oder im Park bin und das „Komm“ trainiere. In diesem Fall reicht das gewöhnliche tägliche Futter als Belohnung nicht unbedingt aus.

Wenn der Hund ohne Leine im Wald unterwegs ist, brauchen wir schon eine ordentliche Portion Motivation, um den Hund wieder zurück zu uns zu locken. Hier benutze ich dann so unwiderstehliche Dinge wie: Fleischwurst, gekochtes Hühnchen oder Stücke von einem milden Käse. Andere wiederum schwören auf Leber, Hühnerherzen oder Mägen, aber das sind nicht unbedingt meine Sachen.

Wichtig ist, dass es diese Sorte von Lebensmittel nur in diesem Zusammenhang gibt. Der Hund soll das Gefühl haben, dass er den Jackpot gewonnen hat, wenn Sie ihn im Wald zu sich rufen. Wenn er herausgefunden hat, dass Sie immer eine leckere Fleischwurst in Ihrer Jackentasche haben, wenn Sie im Wald spazieren gehen, wird Ihnen das Trainieren des Rückruf-Befehls nicht mehr schwer fallen.

  • Theresia Eckl-Seibel

    Wuff – diese Infos finden wir beide – ich und mein Labrador Lucky – extrem Klasse. Lucky ist etwas über 6 Monate und bereichert nach einem schweren Verlust – unser Border Collie Rexi musste eingeschläfert werden – unsere Familie immens. Wir können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Wenn uns auch die Löcher im Garten und die versteckten Dekofiguren vom Wasserlauf nicht so viel Spaß machen. Aber auch das bekommen wir sicher hin. Übrigens – es stimmt – Labradore lächeln – Lucky lächelt immer, wenn die Kids mit ihm im Garten trainieren. Er ist ein wahnsinns Hund – und ein toller Freund.
    Danke für diese Seite – wir werden immer mal wieder reinschauen.
    LG

    • Christian Schilling

      Hallo Theresia,
      das tut mir sehr leid mit Ihrem Rexi. Ich bin mir sicher, dass Lucky sein Bestes tun wird, um Ihnen ein wenig Trost zu spenden und Sie zum lachen zu bringen. Vielleicht ja deswegen auch die Löcher im Garten und die verschleppten Figuren..
      Mit 6 Monaten wird er Sie alle noch ein paar Monate ordentlich auf Trab halten, denke ich :)

      Vielen Dank für Ihren Kommentar – es würde mich freuen wieder von Ihnen und Lucky zu hören. Welche Farbe hat er? LG Christian

  • Sabine Döhl

    Hallo,

    ich habe über Ihre Seite wirklich schmunzeln müssen, aber treffender kann man einen Labrador nicht beschreiben.
    Wir haben unsere Roxy jetzt seit 1 Jahr und sie ist als Seconhandhund zu uns gekommen.
    Ich hatte mich aber eigentlich für eine ganz andere Rasse entschieden, nachdem ich Unsren Thyson letzten Sommer einschläfern mußte.
    Mein Fazit ist: Ich würde mir keinen anderen Hund als einen Labrador mehr zulegen. Klasse stellenweise sturer Kumpel der alles mitmacht.

    Lieben Gruß
    Sabine Döhl mit Roxy

    • Christian Schilling

      Danke für Ihren Kommentar, Sabine :)
      „Sturer Kumpel, der alles mitmacht“ trifft es ganz gut. Haha.
      Tut mir leid wegen Thyson.. Das ist traurig.