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Einführung zum Klicker-Training

Klicker-Training ist eine sehr effektive Training-Methode. Sie erhalten solche Klicker übrigens in jedem Tierbedarf-Geschäft.

Man benutzt den Klicker, um mittels einem „Klick-Geräusch“ dem Hund zu signalisieren, dass er etwas richtig gemacht hat.

Vergleichen Sie das Klick-Geräusch etwa mit dem Game-Show Buzzer eines TV-Quizzes!

Auf diese Weise können wir dem Hund auf sehr präzise zu verstehen geben, dass er die gewünschte Aufgabe gelöst oder das gewünschte Verhalten gezeigt hat.

Wir belohnen mit dem Klick-Geräusch. Natürlich reich das alleine nicht aus, und daher bekommt der Hund gleich danach ein Leckerlie, was die eigentliche Belohnung darstellt.

Klicker-Training funktionert also nach folgenden einfachen Prinzip:

  1. Klick für das richtige Verhalten
  2. Belohnung mit einem Leckerlie

Hierbei ist eine Sache wichtig: Sie müssen wirklich exakt zum richtigen Zeitpunkt klicken. Wenn Sie Ihrem Hund „Sitz“ beibringen wollen, klicken Sie in der Sekunde, in der der Po des Hundes den Boden berührt. Nicht eine Sekunde später, in der er den Kopf zu Ihnen gedreht hat. In dem Fall würden Sie dem Hund sagen: „Richtig, ich will, dass du mich ansiehst“, obwohl Sie eigentlich das Sitz klicken und belohnen wollten.

Ok? Timing ist extrem wichtig.

Einführung des Klickers

Als erstes müssen Sie dem Hund mit dem Klicker bekannt machen und ich verspreche Ihnen, das wird dem Hund gefallen.

Nehmen Sie sich eine kleine Schale voll Hundefutter und setzen Sie sich auf einen Stuhl. Rufen Sie Ihren Hund zu sich, Klicken Sie einmal und schieben dem Hund ein Stück Futter in den Mund.

Machen Sie das etwa 30 Mal hintereinander, mehrfach pro Tag, für einige Tage. Sie werden sehen, der Hund wird sehr schnell verstehen, dass der Klick des Klickers etwas sehr positves bedeutet.

Nach einigen dieser Sessions weiß der Hund, ein Klick bedeutet:“Feiner Hund, gut gemacht!“.

Damit ist der Hund jetzt trainiert auf das Geräusch des KLickers und wir schreiten weiter zum eigentlichen Training.

„Sitz“ mit Klicker trainieren

Nutzen wir als Beispiel „Sitz“ wie oben erwähnt, aber es kann auch jedes andere Verhalten sein, das Sie trainieren oder Ihrem Hund beibringen möchten.

Falls Sie Ihr Hund „Sitz“ noch nicht kennt, setzen Sie sich zu Ihrem Hund und beobachten ihn. Nehmen Sie den Klicker in die Hand und warten Sie darauf, dass er sich hinsetzt. In der Sekunde, in der sein Po den Boden berührt klickern Sie. Ihr Hund wird Sie sofort verdutzt ansehen und auch sein Leckerlie erwarten. Geben Sie es ihm. Machen Sie sonst nichts und beobachten Sie den Hund weiter.

Ihr Hund wird jetzt überlegen, womit er diese Belohnung verdient hat, was er richtig gemacht hat. Sobald er sich erneut hinsetzt, klickern und belohnen Sie ihn.

Es wird nicht lange dauern und Ihr Hund hat verstanden, dass er für das Hinsetzen belohnt wird. Sobald der Groschen gefallen ist, wird er sich erwartungsfroh vor Sie hinsetzen und auf seine Belohnung warten.

Dieser Prozess ist äußerst niedlich zu beobachten. Zuerst ist der Hund unsicher, was wir von ihm wollen, dann fängt er an eine Ahnung zu bekommen und probiert verschiedenes aus, bis er das richtige Verhalten gefunden hat.

Auf diese Weise können Sie Ihren Hund trainieren, erziehen, ungewünschte Verhaltensweisen abgewöhnen und sogar komplizierte Tricks beibringen.

Training von Orcas

Ohne darauf einzugehen, ob ich es für eine gute Idee halte Orca’s in Becken zu halten und mit ihnen Tricks vorzuführen, ist es doch erstaunlich, dass man so einem riesigen Tier überhaupt diese Verhaltensweisen beibringen kann.

Wie sie es machen?

Mit einer Form des Trainings, die dem Clicker-Training ähnlich ist. Sie belohnen die Tiere mit Fisch und führen Sie Stück für Stück an das gewünschte Ergebnis heran. Sie beenden jedes Kommando mit einer Pfeife („Klicker“), damit das Tier weiss, wann es es richtig gemacht hat.